USB Mikroskop
USB Mikroskope erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Lesen Sie hier, warum das so ist und wie Sie von einem USB Mikroskop profitieren können.
Funktionsweise
USB Mikroskope werden per USB Kabel an den Computer angeschlossen und können dann mit einer Software bedient werden. Man sieht das Bild direkt auf dem Bildschirm und kann sogar Bilder abspeichern.
Solche Mikroskope arbeiten digital:
Eine Kamera zeichnet das Bild von der Linse auf und sendet es an den Computer. Die Software wertet das Signal aus und zeigt das Bild auf dem Monitor an. Man kann das Bild anschließend speichern, vergrößern und verkleinern oder digital bearbeiten.
Vorteile
Die Vorteile von USB Mikroskopen liegen auf der Hand:
Es ist leichter, ein gutes Bild zu bekommen, weil das Sichtfeld größer ist. Zusätzlich lassen sich die Bilder digital bearbeiten und speichern, was wirklich ein gewaltiger Vorteil ist. Wenn man Versuche macht kann man dann beispielsweise eine Reihe verschiedener Strukturen am Bildschirm vergleichen. Man spart dabei Objektträger und Zeit.
Der Umgang wird dadurch natürlich auch erleichtert, weil man sich das Einstellen der Linsen erspart und mehrere Personen auf einmal mitgucken können.
Nachteile
Die ganze Technik ist zwar äußerst praktisch, bringt aber auch einige Nachteile mit sich:
Es kommt bei den USB Mikroskopen wirklich auf die Auflösung der eingebauten Kamera an. Ist diese nicht hoch genug, so stößt man schnell an die Grenzen bei der Vergrößerung. Das Bild wirkt verpixelt und unscharf, man kann nichts mehr erkennen. Hier haben optische Mikroskope einen großen Vorteil, weil man dort einfach am meisten erkennen kann, hier ist die Linse bzw. das menschliche Auge der begrenzende Faktor.
Außerdem kann man optische Mikroskope besser reinigen. Wenn bei dem USB-Mikroskop Staub zwischen Kamera und Linse kommt, so lässt sich das nur sehr schwer reinigen. Die Verarbeitung ist meistens auch eher billiger, es wird viel mehr Plastik verwendet, was heisst, das öfter mal was kaputt geht, insbesondere dann, wenn Kinder damit hantieren.
Ein weiterer Nachteil ist meistens der Preis. USB-Mikroskope sind teurer als optische Mikroskope, weil einfach mehr Bauteile und Technik nötig ist. Wir raten, billige USB Mikroskope zu meiden, weil dort die verbaute Kamera zumeist sehr schlecht ist.
Wer ein billiges Mikroskop haben möchte, der sollte einfach zu einem optischem Exemplar greifen.
Diese kann man dann auch nachträglich mit einer Mikroskop Kamera ausstatten.